1100. Auktion

Gelungener Auftakt für das neue Jahr

Was wird das neue Jahr bringen? Wie werden die Zuchtviehpreise sich zukünftig entwickeln? Wo wird in der nächsten Zeit der Absatz für abgekalbte Zuchtfärsen sein? Diese Fragen wurden auf der Stallgasse nach der überaus erfolgreichen Zuchtviehauktion im Dezember 2019 am Dienstag, den 07.01.2020, zu Beginn der ersten Auktion 2020 diskutiert und Antworten gesucht.

Bullenpreise steigen an

Sehr hoffnungsvoll begann die erste Zuchtviehauktion im neuen Jahr mit einer kleinen und qualitativ sehr hochgestellten Kollektion von Zuchtbullen. Alle gekörten Jungbullen fanden gleich im ersten Durchlauf ihre Käufer mit dem flotten Marktverlauf hatte der Auktionator Heiko Oltmanns keinen schwierigen Start für die Auktion und der durchschnittliche Zuschlagspreis stieg um nahezu 250,00€ auf aktuell 1.950,00 € (ohne MwSt.).
Neben dem Absatz in der nordwestdeutschen Region konnten auch Käufer in Süd-Deutschland und Thüringen bedient werden. Der Zuchtbetrieb Bernd Eiben, Rispel, erreichte für seine Katalognummer 9, einem Kaluscho-Sohn, mit 2.400,00 € den Tageshöchstpreis in dieser Kategorie. Mit nur geringem Abstand folgen die Zuchtbetriebe Carl Tammen, Blersum, und Ralf Collmann, Filsum, mit ihren Verkaufsnummern 13 sowie 14.

Die Durchschnittspreise:

 

1100. Auktion

06. Januar 2020

1099. Auktion

10. Dezember 2019

Differenz

Zuchtbullen

1.950,-€

1.708,-€

+ 242,- €

HB-Färsen (abgekalbt)

1.809,-€

1.948,-€ - 139,- €


DISANTO-Tochter für 4.300 Euro

Das waren jedoch nicht die Tageshöchstpreise auf dieser Zuchtviehversteigerung. Mit einem Zuschlagspreis von 4.300,00 € erreichte der Zuchtbetrieb Thomas Rohdemann, Berumerfehn, seit langem wieder einen absoluten Höchstpreis.

2.500 Euro erzielte die BAILANDO-Tochter Mieka von der Jürgens GbR aus Detern

Es war still geworden in der Auktionshalle, als zuletzt nur noch zwei Bieter im Spiel waren und dem Auktionator Heiko Oltmanns die Arbeit leicht machten. Die überragende Disanto-Tochter ZR Aroma hatte viele Besuche bzw. Käufer begeistert. Zuletzt war es der Züchter aus Belgien, der “ohne Limit“ die überzeugende Schaufärse für sich und für den Schau-Wettbewerb La Nuit de la Holstein in Libramont, Belgien ersteigern wollte und sich auch schlussendlich durchsetzte.

Im März kann man gespannt sein, wie sich diese Zuchtfärse in der Schaukonkurrenz bewähren wird und die in sie gesetzten Erwartungen bestätigen kann.

Mit deutlichem Abstand, aber nicht weniger erfolgreich waren vorher die Zuchtbetriebe Jürgen Hobbie, Kiebitznest mit der Kat-Nr. 109, einer rotbunten MARDER-Tochter aus der bekannten und bundesschauprämierten GODEWIND-Tochter Nutella für 2600 Euro sowie die Jürgens GbR, Detern, mit der Kat-Nr. 133, einer BAILANDO-Tochter aus einer SCHONER-Mutter, die 2.500 Euro erzielte.

Über 50 abgekalbte Zuchtfärsen erreichten Zuschlagspreise von 2.000,00 € und mehr. Trotz eines Rückgangs im durchschnittlichen Zuschlagspreis von ca. 140,00 € auf 1.809,00 € sprachen die Beschicker am Ende von einer erfolgreichen Verkaufsveranstaltung.
Die nächste VOST-Auktion findet am Dienstag, den 04.02.2020, um 10:00 Uhr in der Ostfrieslandhalle. Anmeldeschluss ist Montag, der 13. Januar 2020.