Europaschau der Holsteins

Schaukühe bis zum 14. Januar melden!

Der Europawettbewerb der Holstein und Red Holstein Kühe wird alle drei Jahre in einem der EHRC (europäischer Verband) Mitgliedsland durchgeführt. Nach Colmar 2016 findet diese Veranstaltung vom 12.-13. April 2019 in Libramont, Belgien statt. Ungefähr 190 Holstein- und Red Holsteinkühe und 32 Jungzüchter aus 16 Ländern werden an diesem Wettkampf teilnehmen. Es werden rund 30.000 Besucher aus der ganzen Welt erwartet.

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) und German Holsteins for Europe (GHfE) haben sich für eine Teilnahme entschieden, nachdem die Frage der anschließenden Nachquarantäne inzwischen geklärt werden konnte. Dabei wird sich der BRS in Abstimmung mit GHfE um die Organisation aller Fragen kümmern. Deutschland plant mit 12 Kühen (Holstein und Red Holstein) teilzunehmen.

Deutsche Teilnahme

Die Anmeldung für potenzielle Schaukühe wird am Dienstag 15. Januar 2019 geschlossen. Deshalb sind mögliche Kandidatinnen bis zum 14. Januar 2019 bei dem VOST (Dr. Eiso Busemann) zu melden Die Tierauswahl wird gemeinsam vom BRS und GHfE übernommen. Es ist davon auszugehen, dass die Auswahl Ende Februar/Anfang März durchgeführt wird

Veterinärbedingungen

Der Veterinärstatus von Gastgeberland Belgien verlangt besondere Maßnahmen, dies betrifft die Blauzungenkrankheit. Für sämtliche teilnehmenden deutschen Kühe wird eine Impfung gegen Serotyp BTV-8 verlangt, damit eine Kuh am europäischen Wettbewerb teilnehmen kann. Die erste Impfung muss vor dem 24. Januar 2019 geschehen, die zweite Impfung muss 21 Tage nach der ersten passieren (spätestens am 14.02.2019) erfolgen. Wir möchten darauf hinweisen, dass jeder Züchter selbst dafür verantwortlich ist, dass JEDES ANGEMELDETE Tier bis zum 24. Januar 2019 geimpft ist und die Nachimpfung ebenfalls stattfindet. Dies muss in Absprache mit dem jeweiligen Bestandstierarzt geschehen und durchgeführt werden. Evtl. muss dieses auch mit dem jeweiligen Amtsveterinär abgestimmt werden. Der BRS und GHfE übernehmen keine Verantwortung für mögliche Risiken der Nachquarantäne. Mit der Anmeldung bestätigen die Züchter, die Veterinärbedingungen zu respektieren und die verlangten Maßnahmen eigenständig zu treffen.

Quarantäne und Wissenswertes

Im Anschluss an die Teilnahme in Libramont müssen alle deutschen Kühe eine Nachquarantäne durchlaufen. Dafür wurde ein sicherer Betrieb in Luxemburg ausgewählt. Die Koordination der Maßnahme liegt beim BRS und GhfE.

Die Tiere müssen mindestens 30 Tage auf dem Herkunftsbetrieb (letzter Betrieb vor der Sammelstelle) gehalten werden, bevor sie in die Sammelstelle zum Transport gehen und von dort nach Libramont reisen. BRS und GHfE kümmern sich um die nötigen Veterinärpapiere des Herkunftsbetriebes für die Sammelstelle.

Bitte beachten: Gemeldete Tiere aus dem VOST-Gebiet können im Falle der Auswahl zur Europaschau nicht an der 39. Excellent-Schau in Leer teilnehmen! Bei Fragen wenden Sie sich gern an Dr. Eiso Busemann, Tel.: 0162-2340012.

Mehr und ständig aktuelle Informationen finden Sie auf der Website: http://www.holsteinlibramont2019.com/de/home.