Erste "VOST Ladies Night"

Tolle Premiere mit knapp 100 Teilnehmerinnen

Rund 100 Frauen waren der Einladung zur ersten "VOST Ladies Night" in Holtrop gefolgt

Am 30. August lud der VOST alle Betriebsleiterinnen, Jung-/Züchterinnen und rinderzuchtinteressierte Frauen zur ersten „VOST Ladies Night“ nach Holtrop ein und was als „fixe Idee“ begann entpuppte sich als voller Erfolg mit absolutem Wiederholungswert! Mehr als 90 Frauen meldeten sich bereits im Vorfeld zur Veranstaltung an, so dass die Organisatorinnen letztendlich knapp 100 rinderzuchtinteressierte Damen, Jungzüchterinnen und Kolleginnen zum Sektempfang im großen Saal der Gaststätte „de Wall“ begrüßen konnten.

Kurzweiliges Infoprogramm

Zum Auftakt dieser ersten Infoveranstaltung, nur für Frauen, stand vorerst ein Basisprogramm mit Bullenvorstellung ausgewählter VOST-Bullen sowie Infos zum Bullenanpaarungsprogramm (BAP) und KuhVision und ein Vortrag der Betriebsleiterin Claudia Pott aus Harsefeld auf der Agenda.

Als erste Referentin stellte Wiebke Junker in kompakter Form eine Auswahl aktueller VOST-Bullen vor und gab praktische Empfehlungen für entsprechende Anpaarungen auf den Betrieben. Im Anschluss stellte Frauke Thaden den Anwesenden das Bullen-Anpaarungs-Programm (BAP) vor und ging auf die wesentlichen Punkte in der Handhabung, dem Ablauf einer BAP-Anpaarung und deren Vorteile gegenüber einer intuitiven oder ungelenkten Anpaarung ein.

Die Arbeit in dem bundesweiten genomischen Projekt „KuhVision“ stellte Sabrina Winter vor. Das Projekt ermöglicht es Milchkuhhaltern das Genom ihrer weiblichen Tiere typisieren zu lassen und die Daten aufbereitet zur Verfügung gestellt zu bekommen. Mit den so gewonnenen Informationen gibt „KuhVision“ eine neue Managementhilfe z.B. für die Anpaarung und die gezielte Selektion der weiblichen Nachzucht an die Hand. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf den zusätzlich erfassten Gesundheitsmerkmalen. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist der Aufbau einer Kuh-Lernstichprobe, die langfristig die Bullen-Lernstichprobe ersetzen wird.

Als letzte und externe Referentin stellte Claudia Pott aus Harsefeld sich und in ihren Betrieb in einem kurzweiligen Vortrag vor. Frau Pott managt als absolute Quereinsteigerin erfolgreich eine 250 köpfige Milchkuhherde mit mehreren Angestellten in der Weser-Marsch und gab einen kurzen Einblick in ihren persönlichen Werdegang und täglichen Betriebsablauf.

Dieser sehr persönlich gestaltete Vortrag bot dann auch eine gute Grundlage für eine kurze Diskussion unter den Frauen und verfehlte damit auch eines der Hauptziele des Abends nicht, nämlich den in manchen Fällen vielleicht auch mal ungestörten Austausch unter den Frauen zu fördern.